Open Air Kino: „Surffilmnacht: Corners of the Earth – KAMCHATKA (OmU)“

Open Air Kino: „Surffilmnacht: Corners of the Earth – KAMCHATKA (OmU)“

Follow filmmakers Spencer Frost and Guy Williment and surfers Letty Mortensen and Fraser Dovell as they journey to Kamchatka in the far east of Russia in search of new waves along the frozen, unexplored coastline.

Bordered by the Pacific Ocean and the Sea of Okhotsk with more than 150 volcanoes (29 active) the Kamchatka Peninsula in Far Eastern Russia is as remote as it is unique. After 2 years of planning the trip was almost over before it started. An hour before boarding their flight to Moscow, Russia invaded Ukraine. At a time when the world was seeing the worst of human nature, these guys flew behind the iron curtain and found, to their surprise the best of it. Mi-8 helicopters, skidoos, frozen campsites, and frozen bank accounts, this surf trip quickly became far more than anyone could imagine.

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Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 12,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 10,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

Open Air Kino: „Sonne und Beton“

Open Air Kino: „Sonne und Beton“

Berlin, Neukölln: Gropiusstadt ist eine Großwohnsiedlung, die es in sich hat. In den Parks stinkt es nach Hundescheiße, überall Scherben, in den Ecken stehen Dealer. Wer hier lebt, ist Gangster oder Opfer. Lukas, Julius, Gino und Sanchez erleben hier einen zunächst ultraheißen, tristen Sommer, der bald zum Abenteuerurlaub mit reichlich Stress wird.

Ihnen und der Siedlung war auch das viel gerühmte autobiografische Romandebüt von Felix Lobrecht gewidmet: soziale Härte, krasse Milieusprache, mit Witz, Passion und Poesie erzählt. Gemeinsam mit dem Autor verfasste David Wnendt, Deutschlands Regie-Mann für heiklere Stoffe (ER IST WIEDER DA und FEUCHTGEBIETE), das Drehbuch und setzt es temporeich, unterhaltsam und mit viel Situationskomik um. Dabei beweist er erneut sein Gespür für die Umsetzung von gesellschaftsrelevanten Themen und zeichnet ein eindrückliches Bild von Berlin-Neukölln als Brennpunkt sozialer Ungerechtigkeit.

Gewalt, Brutalität und derbe Sprüche sind omnipräsent, denn an Drogen, Bandenkriegen und familiären Abgründen kommt hier keiner vorbei, und Sprache ist sowieso das reinste Experimentierfeld des Posens und der Grenzüberschreitung. Selbst fürs Schwimmbad fehlt den Boys die Kohle, der Schuldenberg wächst, ein Diebstahl läuft schief und dass einer von ihnen dabei fast draufgeht, merken die anderen erst reichlich spät. Teenager-Alltag in der Vorstadt, ooch ditt is Berlin.

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Open Air Kino: „Holy Spider“

Open Air Kino: „Holy Spider“

In der heiligen iranischen Stadt Mashhad geht ein Serienmörder um. 16 Frauen hat er bereits umgebracht und ruft damit die Journalistin Rahimi auf den Plan. Sie fährt in die heilige Stadt, um zu recherchieren und stößt bald auf Widerstände: in ihrer Redaktion, bei der hiesigen Polizei und beim zuständigen Imam. Irgendwie scheint man sich nicht klar zu sein, ob der Mord an einer Prostituierten überhaupt ein Verbrechen ist.

Weil die Polizei nicht sonderlich engagiert ermittelt, gibt Rahimi sogar den Lockvogel, um eine Festnahme des Täters zu ermöglichen. So kommt sie dem Killer immer näher, macht ihn ausfindig und stellt beim folgenden Prozess fest, dass er auch die Öffentlichkeit auf seiner Seite hat und die Anklagebank gar als Bühne für seine frauenfeindlichen Parolen nutzt. Trotzdem wird er zum Tode verurteilt, aber Kirchenvertreter sorgen dafür, dass das Urteil nicht umgesetzt wird und rufen damit das Militär auf den Plan.

Der iranisch-stämmige, in Dänemark lebenden Regisseur Ali Abbasi, der uns zuletzt mit seiner skurrilen schwedischen Grenzer-Komödie BORDER betörte, rollt hier einen tatsächlichen Fall des sogenannten Spinnenmörders aus seiner Heimat auf. Dabei gibt er den Blick frei auf ein politisches System, in dem es die Journalistin schon schwer hat, allein weil sie eine Frau ist. Das Porträt des Killers bleibt hingegen diffus. Es wird immer wieder behauptet, dass er aus religiösen Motiven mordet, besonders religiös ist er aber nicht, dafür zeigt er einige psychologischen Auffälligkeiten, die ihm auch vom gerichtlichen Gutachter attestiert werden. Trotzdem bleibt sein Handlungsantrieb im Dunkeln. Der Prozess, das Urteil und seine Umsetzung werden am Ende zu einer Machtprobe zwischen Staat und Kirche.

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Open Air Kino: „Roter Himmel“

Open Air Kino: „Roter Himmel“

Ein Sommer an der Ostsee. Es ist heiß und trocken, seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. In einem abgelegenen Ferienhaus zwischen Wald und Meer treffen vier junge Menschen aufeinander. Leon und Felix, Freunde seit Kindertagen, Nadja, die als Saisonkraft im Küstendorf jobbt, und Devid, der Rettungsschwimmer. Es sind schwebende, wie aus der Welt gefallene Tage. Und so wie ein Funke genügt, um die aus- getrockneten Wälder um sie herum in Brand zu setzen, geschieht es den jungen Menschen mit ihren Gefühlen und Hoffnungen, mit der Liebe. Es gibt das Glück und die Sehnsucht, aber auch Eifersucht, Empfindlichkeiten, Spannungen. Dann schlagen die Flammen über.

Roter Himmel erzählt von vier jungen Menschen, die versuchen, der Welt eigene Wege und Erfüllung abzutrotzen. Eine kaum merkliche Ahnung von Gefahr liegt unter der Unbeschwertheit dieses Sommers, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war. Es könnte ein Anfang sein.

In den Hauptrollen brillieren Thomas Schubert, Paula Beer in ihrer dritten Zusammenarbeit mit Christian Petzold, Langston Uibel, Enno Trebs und Matthias Brandt. Für die meisterhafte filmische Umsetzung waren u.a. Kameramann Hans Fromm, der Szenenbildner K.D. Gruber und die Editorin Bettina Böhler verantwortlich. Mit Roter Himmel ist Christian Petzold zum sechsten Mal im Wettbewerb der Berlinale vertreten.

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Open Air Kino: „Der Nachname“

Open Air Kino: „Der Nachname“

Die ursprüngliche Komödie um einen Familienzwist, der sich am Vornamen Adolf für ein erwartetes Baby entzündet, stammte aus Frankreich, wurde in Italien neu verfilmt und fand schließlich auch den Weg nach Deutschland. Toppbesetzt ging DER VORNAME im Jahr 2018 an den Start und war so erfolgreich, dass es, anders als beim Original, jetzt sogar eine Fortsetzung gibt. Folgerichtig: DER NACHNAME. Aber der ist hier nur der Aufhänger für ganz andere Streitigkeiten, die erneut pointiert dargeboten werden.

Für ihre erwachsenen Kinder Thomas (Florian David Fitz) und Elisabeth (Caroline Peters) war es schon ein Schock, als bekannt wurde, dass ihre Mutter Dorothea (Iris Berben) jetzt mit Rene (Justus von Dohnanyi) zusammen ist, mit dem die Zwei wie Geschwister aufgewachsen sind. Jetzt haben beide in ihr Anwesen auf Lanzarote eingeladen, um etwas bekanntzugeben. Schon bald findet sich ein neuer Stein des Anstoßes: Dorothea und Rene haben geheiratet und die Mutter legt nach Jahrzehnten ihren Familiennamen ab. Aber da ist nur der Auftakt für eine ganze Reihe von Wahrheiten, die an diesen Tagen ans Licht kommen …

Das Original war spritzig, bissig, satirisch und herrlich amüsant. Man konnte also durchaus befürchten, dass ein Sequel, für das es keine bereits erprobte Vorlage gab, da vielleicht zurückstecken müsste. Generell neigen Fortsetzungen von Komödien dazu, nur ein fahles Abbild zu sein. Umso erfreulicher ist es, dass DER NACHNAME wirklich herrlich unterhält. Der Nachname ist dabei nur der Aufhänger, schon bald geht es um ganz andere Dinge, die die Familie Böttcher beschäftigen. Geheimnisse, Lügen, Halbwahrheiten – hier ist alles dabei und kommt nach und nach auf den Tisch. Das sorgt für peinliche Momente der Hauptfiguren, immer aber auch zu pointierten Dialogen, die schlichtweg grandios unterhalten.

Das Kammerspielartige des Originals ist auch hier erhalten, nur dass man sich auf Lanzarote auch mal aus dem Haus hinausbewegt. Das erlaubt es, die Geschichte visuell etwas aufzuwerten, im Kern geht es aber um die geschliffenen Dialoge. Autor Claudius Pläging, der zuletzt am Skript von CATWEAZLE beteiligt war, schafft es, eine ähnliche Situation wie in DER VORNAME zu erschaffen. Darüber hinaus verlässt er sich auf sein Gespür für Dialoge und das herausragende Ensemble. Das begeisterte schon im ersten Teil. Das Zusammenspiel ist einfach hervorragend, die Stärken und Schwächen eines jeden werden hier bedient und gespiegelt. Dabei merkt man den Figuren an, dass hier die Liebe zur Familie vorhanden ist, aber dennoch hauen sie einander in die Pfanne, wenn es opportun ist. Für den Zuschauer ist das vergnüglich.

DER NACHNAME ist das seltene Beispiel eines komödiantischen Sequels, das an das Original heranreicht – weil die Geschichte konsequent fortgesetzt wird und sich aus den Ereignissen des ersten Teils neue Konfliktpotenziale ergeben haben, die nun genüsslich auf den Tisch gelegt werden.

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Open Air Kino: „Der Gesang der Flusskrebse“

Open Air Kino: „Der Gesang der Flusskrebse“

Das Romandebüt der Schriftstellerin und Zoologin Delia Owens wurde vor vier Jahren zu einem globalen Bestsellerphänomen. Ihre Geschichte einer jungen Frau, die allein in den Sümpfen North Carolinas aufwuchs, zeugt von grenzenloser weiblicher Resilienz und Naturverbundenheit. Auch die filmische Adaption übernahm ein Frauen-Trio: Mit der Drehbuchautorin Lucy Alibar („Beasts of the Southern Wild“) und Reese Witherspoon als Produzentin an ihrer Seite entwirft die Regisseurin Olivia Newman ein modernes Südstaaten-Melodram, das sich vor allem auf seine Protagonistin konzentriert.

Der Leichnam eines jungen Mannes taucht am Rande des Sumpfgebietes auf, ganz in der Nähe einer kleinen Stadt. Noch bevor die polizeilichen Ermittlungen richtig begonnen haben, schwelt unter den Kleinbürgern ein paranoider Verdacht: Es muss ein kaltblütiger Mord gewesen sein, ausgeführt von dem berüchtigten Mädchen aus den Sümpfen. Eine Hysterie braut sich zusammen, von der sich sogar die Beamten anstecken lassen. Als Zugriff und Verhaftung schließlich stattfinden, ist ein ganzer Ort zu einem wütenden Mob geworden. Ihm steht eine zierliche junge Frau mit langen braunen Haaren gegenüber, kraftvoll und ruhig. Ein bedrückendes Gefühl macht sich breit, das sich im Inneren der Gefängniszelle noch verstärkt. Als die Verzweiflung unerträglich wird, erscheint überraschend ein Anwalt, der sich anschickt, das Mädchen zu vertreten: Tom Milton (David Strathairn) ist eigentlich schon in Rente, kann aber die Stimmung der Lynch-Justiz in seiner Stadt nicht ertragen. Um seine Arbeit erfolgsversprechender zu machen, bittet er seine neue Mandantin um Offenheit. Und so beginnt Catherine „Kya“ Clark ihre Geschichte zu erzählen. Immer wieder gleitet der Film von nun an zwischen ihrer Kindheit und dem Gerichtsaal, Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Er lässt sich Zeit, seine Protagonistin zu erforschen, und ihre Verletzlichkeit erfahrbar zu machen. Aufgewachsen ist Kya in den 1950er Jahren in elenden Verhältnissen. Die Alkoholsucht des gewalttätigen Vaters treibt ihre Mutter und alle älteren Geschwister in die Flucht. Kya bleibt schließlich in den Sümpfen sich selbst überlassen – doch sie ist eine Überlebenskünstlerin. Erfahren im Umgang mit der Natur, beginnt sie Pflanzen zu kultivieren und Muscheln zu sammeln. Die Tankstellenbesitzer in der Kleinstadt, ein liebenswürdiges schwarzes Ehepaar, unterstützen Kya durch Kleiderspenden und kaufen ihr Meeresfrüchte ab. Da Kya in der Schule unerwünscht ist, und von der Pastorin als schmutzig und bösartig verworfen wird, bleibt ihr der Zugang zu herkömmlicher Bildung verwehrt. Doch ein Fischerjunge nähert sich ihr an und bringt ihr Lesen und Scheiben bei. Tate (Taylor John-Smith) und Kya verbindet bald auch eine romantische Beziehung. Doch die Enttäuschung ist groß, als der junge Mann schließlich aufs College geht ohne sich zu verabschieden. Der aufdringliche Chase (Harris Dickinson) macht sich dies zu nutze und verführt Kya mit falschen Versprechungen. Schon bald muss sie feststellen, dass ihr neuer Freund ihrem verhassten Vater in seiner Brutalität in nichts nachsteht.
Die Kamerafrau Polly Morgan verwebt in malerischen Einstellungen die eindrucksvolle Sumpflandschaft mit dem Erfahrungsraum der Protagonistin. Besonders eindrücklich gelingt auch die beklemmende Dynamik einer modernen Hexenverfolgung. Newman erzählt etwas glatter als der düstere Roman, der Erotik, Mord und Familiengeheimnisse zu einer Southern-Gothic-Geschichte verwebt. Edgar-Jones‘ sensibles Spiel verleiht dem Drama jedoch eine eigenwillige Kraft. // SILVIA BAHL

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Open Air Kino: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?“

Open Air Kino: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?“

Auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins aufzuwachsen ist irgendwie – anders. Für Joachim, den jüngsten Sohn von Direktor Meyerhoff, gehören die Patient*innen quasi zur Familie. Sie sind auch viel netter zu ihm als seine beiden älteren Brüder, die ihn in rasende Wutanfälle treiben. Sonja Heiss hat ihren auf dem autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff basierenden Film irrsinnig komisch und tief berührend inszeniert und erzählt davon, wie schwer es ist, eine Familie zu sein.

Ein Familientag am Strand, der fast harmonisch verläuft: Joachim (Camille Loup Moltzen), sieben Jahre alt, tollt mit seinem Hund herum. Auf der Heimfahrt im Auto ziehen ihn seine älteren Brüder Philipp und Patrick immer wieder auf. Die Witze der Brüder sind so gut, dass selbst die Eltern (Devid Striesow, Laura Tonke) es schwer haben, nicht darüber zu lachen. Joachim bekommt daraufhin einen seiner berüchtigten Wutanfälle. Zu Hause angekommen, hilft nur noch der Rütteltrick: Die Eltern setzen das tobende Kind auf die Waschmaschine, schalten den Schleudergang ein und lassen ihn kräftig durchschütteln.

Die Familie lebt auf dem weitläufigen Gelände der Klinik auf dem Hesterberg, der größten Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig-Holsteins, die der Vater, Direktor Meyerhoff, leitet. Die Klinik ist Joachims Spielplatz, die Patient*innen sind seine Freunde und seine Zuflucht, wenn ihn die Brüder mit ihren Hänseleien zur Weißglut treiben.

Zwangsläufig verliebt er sich als Teenager in eine Patientin. Marlene hat bereits einen Selbstmordversuch hinter sich. Vorsichtshalber versteckt er alle Tabletten und Rasierklingen im Haus, bevor sich ihre Liebe sanft entfaltet. Doch das gemeinsame Glück ist von kurzer Dauer und endet abrupt, als die Eltern das junge Mädchen eines Tages wieder abholen. Joachim verfällt in tiefen Liebeskummer. Als dann noch sein inzwischen alt gewordener Hund stirbt, spürt er, dass es Zeit wird, erwachsen zu werden. Er bricht auf zu einem Schüler-Austauschjahr nach Amerika, wo er neue Freunde findet und eine gute Zeit hat, bis ihn der Anruf seines Vaters erreicht: Sein Bruder Philipp ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Joachim kehrt nach Hause zurück zu seinen erschütterten Eltern. Zusammen mit den Patienten denken sie über den Tod auf ihre ganz eigene Art und Weise nach. Wenn man ihren Gesprächen lauscht, verliert er seinen Schrecken. Jetzt ist es Joachim, der abends die Lichter löscht. Die Eltern liegen umschlungen im Bett. Er geht ins Zimmer seines Bruders, die zahllosen, riesigen Aquarien sind leer und verkalkt und beginnen sich nun wieder zu füllen. Mit einer wundervoll fantastischen Unterwasserwelt, schöner als je zuvor. Da schwimmen auf einmal Haie und pink leuchtende Axolotl, phosphoreszierende Quallen und halbe Kugelfische. Es wird endlich wieder so, wie es nie war.

Mit einem Geschenk fing alles an: Sonja Heiss bekam Joachim Meyerhoffs Buch geschenkt. „Beim Lesen habe ich mehrfach laut gelacht. Ein deutsches Buch, das so lustig ist, gibt es selten. Und genau die Art Humor, die meinem sehr ähnlich ist. Das war der Moment, in dem ich dachte, das sollte man verfilmen.“ Den Autor zu überzeugen, die Verfilmungsrechte abzutreten, war allerdings nicht so einfach. erzählt TONI  ERDMANN-Produzentin Janine Jackowski: “Wir sind mehr als glücklich, dass es geklappt hat“

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Open Air Kino: „Mittagsstunde“

Open Air Kino: „Mittagsstunde“

Anders als Josef Bierbichler in seiner Familienchronik ZWEI HERREN IM ANZUG erzählt Lars Jessen (FRAKTUS) in dieser Romanverfilmung aus dem Norden nicht bajuwarisch ausladend, sondern friesisch verkürzt. Die Menschen hier machen nicht viele Worte, und so hält es Jessen auch mit seinem Film, er erzählt nichts aus, deutet nur an und lässt die Dinge für sich selbst sprechen.

Charly Hübner spielt jedenfalls beeindruckend jenen Ingwer Feddersen, der in Kiel in einer Dreierbeziehung mit einer Frau und einem Mann lebt und sich eines Tages überraschend  in sein Heimatdorf aufmacht, um nach seinen “Olen” zu sehen. Die sind schon reichlich tüdelig, steuern auf ihre Gnadenhochzeit zu und kommen immer schlechter klar. Dabei hält Sönke Feddersen, de Ole, immer noch hinter dem Tresen seines Dorfkrugs die Stellung, während seine Frau immer mehr den Verstand verliert. So wird Ingwer auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen, vielmehr steht der unausgesprochene Vorwurf im Raum, dass er sich längst um seine Olen hätte kümmern müssen. Überhaupt zieht eine gewisse nordische Kälte durch diesen Film, doch Ingwer stört das kaum, manchmal merkt er es nicht mal, vielmehr erinnert ihn das an seine Kindheit, wo das auch alles schon so war.
Dagegen ist in seinem Heimatdorf kaum etwas wiederzuerkennen: Es gibt keine Schule und keinen Bäcker mehr, die Kastanienallee und der Kiosk sind auch weg und auf den Feldern wächst nur noch Mais. Die Störche nisten hier schon lange nicht mehr. Den Anfang dieses Niedergangs hat Ingwer noch mitbekommen, als in den 60er Jahren die Landvermesser kamen und die große Flurbereinigung planten, die aus seinem Heimatdorf eine Art Autobahn-Raststätte gemacht hat – gut zu erreichen, aber zum Verweilen lädt hier nichts ein. Er schaut auf das Dorf und die Menschen seiner Kindheit mit einem gewissen Abstand und dem Blick eines erwachsenen Mannes, der nicht die Kneipe seines Vaters übernommen, sondern an der Hochschule Karriere gemacht hat. So gräbt der Herr Professor in seiner Vergangenheit und kann hinter der Mauer des Schweigens doch einiges in Erfahrung bringen, was auch seine eigene Identität verändert.
Charly Hübner spielt diesen über weite Strecken passiven und nur beobachtenden Helden mit typisch nordischem Gestus. Nur mit Blicken, Gesten und Körperhaltungen stellt er die komplexen Familienverhältnisse dar, die unter der Oberfläche brodeln und erzeugt so eine Spannung, die uns den Atem nimmt.

“Wir mussten in den Dörfern, wo wir gedreht haben, die stark befahrenen Straßen sperren und wieder in ihren alten Zustand zurückbauen.” erzählt Regisseur Lars Jessen und berichtet von seinem Eindruck, dass sich die Menschen dadurch zurückversetzt fühlten in eine Zeit, wo die Kinder noch gefahrlos auf der Straße spielen konnten und sich das dörfliche Leben vor der Haustür abspielte – beim Schnack auf dem Feld, beim Bäcker  oder in der Kneipe. Überhaupt gelingt es Jessen in dieser Verfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen nicht nur den Zerfall dieser Dorfkultur mit leiser Melancholie nachvollziehbar zu machen, er bringt uns auch das Naturell dieses Menschenschlags, der sich nicht unbedingt für einen Film eignet, mit großem Einfühlungsvermögen nahe. Dabei sind Detailgenauigkeit, Sprache und auch Sprachlosigkeit seine Hilfsmittel. Sie stellen eine Authentizität her, die nachhaltig beeindruckt und uns eine Geschichte erzählt, die diesen Typ Mensch in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

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Open Air Kino: „Was man von hier aus sehen kann“

Open Air Kino: „Was man von hier aus sehen kann“

Mariana Lekys Roman „Was man von hier aus sehen kann“ entwickelte sich zum Beststeller. Ein Roman, der außerhalb aller Normen seine Geschichte erzählt. Etwas, das auch Aron Lehmann mit seiner Verfilmung geschafft hat, wenn er von einem Dorf und seinen skurrilen Einwohnern erzählt, die in einer nicht näher bestimmten Zeit leben, und noch immer glauben, dass die Träume einer Frau Unheil bringen können. Aber das ist nur ein Element dieses herrlich verschrobenen Films.

Luise (Luna Wedler) lebt bei ihrer Großmutter Selma (Corinna Harfouch) in einem Dorf im Westerwald. Die Großmutter hat eine besondere Gabe – oder auch einen Fluch. Wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Das hat sich bereits mehrmals so erwiesen, und wird es wieder tun – mit einem Schicksalsschlag, von dem sich Luise lang nicht mehr erholt. Da stets unklar ist, wen es trifft, wenn Selma einen Okapi-Traum hat, ist das ganze Dorf in Aufruhr und trifft letzte Vorbereitungen. Nur für den Fall.

Aron Lehmann hat einen faszinierenden Film abgeliefert. Die Geschichte spielt wohl vor einigen Jahrzehnten. Oder auch nicht, vielleicht ist das Dorf ja nur in der Zeit stehen geblieben, so ganz ohne Handys und mit uralten Röhrenfernsehern. Überhaupt ist es ein fast schon märchenhaftes Dorf. Nicht unbedingt im positiven Sinne, wohl aber in dem, dass hier sehr ungewöhnliche Menschen leben. Der Optiker etwa, der unsterblich in Selma verliebt ist, es ihr aber nie sagt und die ganze Geschichte über keinen Namen hat. Oder die traurige Marlies, die nicht traurig, sondern einfach nur schlecht drauf ist. Oder Palm, der seine Traurigkeit hinter Wut versteckt.

Jede Figur in dieser Geschichte ist ungewöhnlich. Einzigartig, aber auch in höchstem Maße skurril. Der Vater, der die Tochter verlässt, weil er die Welt bereisen will. Der Junge, der ein Mädchen immer wieder hochheben will. Der italienische Eisverkäufer, der eigentlich Grieche ist. Und dazu Läden, die immer nach der Funktion benannt sind. So arbeitet Luise im Buchladen.

Luise hat einen Hund namens Alaska (der älter ist, als er sein dürfte), sie wirkt ein wenig verloren, und immer, wenn sie etwas anderes sagt, als sie denkt, fällt ihr der Himmel auf den Kopf. Buchstäblich. Dann geht irgendetwas zu Bruch. Der Film spielt mit diesem Bruch der Realität. Er siedelt seine Geschichte in einer Fabelwelt an, in der das Non-Realistische das neue Normal ist, und in der auch niemand in Frage stellt, wenn ein Haus zusammenfällt, weil eine junge Frau nicht die Wahrheit spricht.

Die Adaption des Romans ist ausgesprochen gelungen. Ein Film, wie man ihn aus deutschen Landen selten sieht, mit einem Gespür für das Schräge, das Absurde, das völlig Entrückte, aber eben auch mit viel Gefühl. „Was man von hier aus sehen kann“ ist ein Film, der in eine Provinz entführt, wie sie wahrhaftiger und wie sie zugleich irrealer nicht sein könnte. Ob das jedem gefällt, sei dahingestellt, wer Geschichten mit hoher Skurrilität schätzt, ist hier jedoch bestens aufgehoben.

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Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 12,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 10,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

Open Air Kino: „Rheingold“

Open Air Kino: „Rheingold“

Giwar Hajabi alias Xatar (Emilio Sakraya) kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken: Aus dem Sozialbau hat er es bis an die Spitze der Musik-Charts geschafft. Nachdem Giwar Mitte der 1980er-Jahre aus dem Irak in Deutschland ankommt, findet er sich ganz unten wieder. Seine gesamte Familie wurde im Irak ins Gefängnis gesteckt und er ist nun ganz auf sich allein gestellt. Um an Geld und Ruhm zu kommen, gibt es viele Möglichkeiten, aber noch mehr Barrikaden.

Vom Kleinkriminellen steigt Giwar zum Großdealer auf, bis schließlich eine Ladung flüssiges Kokain verloren geht. Um nicht in der Schuld des Kartells zu stehen, plant Giwar mit einigen Gefährten einen folgenschweren Goldraub, der ihn schließlich in die Hölle eines irakischen Knasts bringt. Doch Giwar ist erfinderisch und eins steht für ihn fest: Er möchte ein besseres Leben als dieses und dafür ist er bereit, hart zu arbeiten.

RHEINGOLD basiert auf dem autobiografischen Roman „Xatar – Alles oder Nix“ (2015) des Rappers und Musikproduzenten Xatar, welcher aus der deutschen Hip-Hop-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Inszeniert wurde der Film von Fatih Akin (GEGEN DIE WAND u.a.), der bekanntermaßen auch EIN Musikkenner ist.

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Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 12,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 10,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

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