Open Air Kino: „Surffilmnacht: tba“

Open Air Kino: „Surffilmnacht: tba“

 


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

Open-Air Kino: „SENTIMENTAL VALUE“

Open-Air Kino: „SENTIMENTAL VALUE“

Mit DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT sorgte Joachim Trier vor vier Jahren für Aufsehen in Cannes und seine Hauptdarstellerin gewann eine Silberne Palme. Dieses Jahr kehrte er mit SENTIMENTAL VALUE zurück, ein intensives Familiendrama in Bergman’scher Tradition, wieder mit Renate Reinsve in der Hauptrolle und an ihrer Seite ein Stellan Skarsgard in Bestform.

Im Mittelpunkt steht eine gutbürgerliche Familienvilla in Oslo, in der schon viele Generationen der hier beschriebenen Familie Borg gelebt haben. In einer Rückblende stellt Nora es in einem Schulaufsatz vor. Das Haus beobachtet das Kommen und Gehen der Familienmitglieder, bietet allen Obdach, erlebt alle Familienkatastrophen und hüllt sich in Verschwiegenheit. Nora ist die ältere Schwester von Agnes und erscheint als ihre Beschützerin. Zurück in der Jetztzeit richten sie gerade eine Gedenkfeier für ihre nach langer Krankheit verstorbene Mutter aus. Die beiden Schwestern halten sich wacker, scheinen aber ihre Rolle getauscht zu haben. Agnes hat geheiratet und einen neunjährigen Sohn, sie ist der Ankerpunkt der Familie geworden, steht für Verlässlichkeit und organisiert nicht nur die Trauerfeier. Ganz nebenbei steht sie ihrer Schwester zur Seite, die am hiesigen Theater spielt. Sie erscheint labil, zergeht vor Lampenfieber vor jedem Auftritt, um anschließend auf der Bühne zu glänzen. Ihr gelingt es, aus ihrer Trauer und Unsicherheit eine ungemeine Bühnenpräsenz zu schaffen.

Irgendwie scheint das Familiäre-Gleichgewicht im Lot, wie fragil es ist, zeigt sich, als Gustav (Stellan Skarsgard), ihr Vater, plötzlich im Raum steht. Er hat Frau und Töchter vor vielen Jahren verlassen und ist ein bekannter Filmregisseur geworden. Gustav will nicht kondolieren, sondern sieht die Zeit gekommen, wieder Anschluss zu seinen Töchtern zu suchen, insbesondere zu Agnes, der er ein Drehbuch auf den Leib geschrieben hat und nun mit ihr verfilmen will. Doch so einfach ist das nicht, hat er doch seine Töchter mit seiner jahrelangen Abwesenheit schwer verletzt. Agnes will ihn nicht sehen, eine Eiseskälte hält die Familienmitglieder auf Abstand.

“Es geht um die Schwierigkeit, in engen Beziehungen miteinander zu kommunizieren, darum, die Sprache zu finden, die uns fehlt, um uns mitzuteilen, und zu versuchen, uns in engen Beziehungen gesehen zu fühlen“, so Trier in Cannes. „Ich interessiere mich für ein Kino der Intimität, das sich dem menschlichen Gesicht nähert und die menschliche Erfahrung auf ehrliche Weise betrachtet. Durch das Chaos, das Nora repräsentiert, und die Stille, die Agnes repräsentiert, können beide Welten auf ihre eigene Weise etwas Menschliches vermitteln.“

Bevor man sich wieder einander annähern kann, wäre vielleicht erstmal eine Entschuldigung fällig gewesen. Es dauert den ganzen Film, bis klar wird, dass diese Entschuldigung in Form des Drehbuches die ganze Zeit auf dem Tisch liegt, nur niemand will es lesen. Als es Agnes am Ende dann doch tut, wird klar, dass es bestimmte Dinge gibt, die man nicht in Worte fassen kann, aber Kunst, Film und Literatur sind eine Möglichkeit, sie auszudrücken.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
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ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
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Open-Air Kino: „NO OTHER CHOICE“

Open-Air Kino: „NO OTHER CHOICE“

Mit NO OTHER CHOICE bestätigt Park Chan-wook (“Oldboy”, “Die Taschendiebin”) einmal mehr seinen Rang als einer der aufregendsten Autorenfilmer Südkoreas. In einer Liga mit Bong Joon-ho (“Parasite”) verbindet er gesellschaftsrelevante Themen mit stilistischer Virtuosität und schwarzem Humor. Sein neuer Film ist eine ebenso böse wie elegante Groteske: ein präzise komponiertes Spiel mit dem Absurden, das visuell überwältigt und zugleich genüsslich sticht.

Im Zentrum steht Man-su, grandios verkörpert von Lee Byung-hun (“Squid Game”), der eine scheinbar tadellose Mittelschichtsexistenz führt – bis künstliche Intelligenz seinen Arbeitsplatz überflüssig macht. Was folgt, ist ein langsamer, schmerzhafter Abstieg: Erst verschwinden kleine Luxusgüter aus dem Alltag, dann größere Sicherheiten, schließlich droht der Verlust des Hauses, das einst den Erfolg symbolisierte. Parks Film entwickelt aus dieser Ausgangslage eine ebenso makabre wie überraschend komische Dynamik. Wenn Man-su erkennt, dass nicht der Jobmangel, sondern die Konkurrenz das eigentliche Hindernis ist, schlägt die Geschichte eine radikale, unvorhersehbare Richtung ein.
NO OTHER CHOICE  ist damit weit mehr als eine Satire auf Automatisierung und Leistungsdruck. Es ist ein wildes, kompromissloses Kinoerlebnis nahe an der Farce, das sein Publikum zugleich zum Lachen und zum Zusammenzucken bringt. Nach der gefeierten Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2025 wirkt dieser Film wie ein Werk, das schon im Moment seines Erscheinens Kultstatus beansprucht: provokant, verstörend und von einer Handschrift, die unverkennbar Park Chan-wook gehört. Er inszeniert mit scharfem Blick und bitterem Witz eine Welt, in der moralische Gewissheiten genauso brüchig sind wie die gesellschaftlichen Versprechen, auf denen sie beruhen.
Doch Park Chan-wook erweist sich in NO OTHER CHOICE nicht nur als scharfsinniger Chronist moderner Verwerfungen, sondern auch als bekennender Cineast. Seit jeher gilt er als großer Verehrer Alfred Hitchcocks, und auch hier sind die Spuren dieser Leidenschaft deutlich zu erkennen. Tonal erinnert der Film weniger an die klassischen Suspense-Thriller der frühen Jahre als vielmehr an Hitchcocks späten Werke wie „Frenzy“ und „Familiengrab“: eine Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Kälte und einer fast genüsslichen Grausamkeit, die das Publikum gleichermaßen amüsiert wie verstört. Auch Park inszeniert Mord und Abgrund nicht als reines Schockmoment, sondern als bitterironischen Kommentar auf eine aus den Fugen geratene Welt.
Diese präzise kontrollierte Grausamkeit verbindet Park Chan-wook zudem mit einem anderen prominenten Bewunderer: Quentin Tarantino. Dessen Wertschätzung erklärt sich vor allem aus der gemeinsamen Liebe zu minutiös konstruierten Sequenzen. Wie Tarantino denkt auch Park in Szenen, die bis ins kleinste Detail durchgeplant sind – formal verspielt, rhythmisch exakt und voller Verweise auf die Filmgeschichte. Gleichzeitig erschöpfen sich diese Momente nie im bloßen Zitieren: Aus bekannten Versatzstücken entsteht etwas radikal Eigenständiges, das mit enormer Energie und überraschender Wucht auf die Leinwand drängt.
Gerade in NO OTHER CHOICE  zeigt sich diese Handschrift besonders deutlich. Park nutzt sämtliche filmischen Mittel – Bildkomposition, Montage, Musik und Timing –, um Sequenzen zu schaffen, die zugleich vertraut und vollkommen neu wirken. So steht der Film nicht nur in einer Traditionslinie mit Hitchcock, sondern behauptet selbstbewusst seinen Platz im zeitgenössischen Kino: als Werk eines Regisseurs, der die Geschichte des Mediums kennt, liebt und sie immer wieder neu erfindet.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

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Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

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Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

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ab 165 Min. 2,00 Euro
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Open-Air Kino: „HAMNET“

Open-Air Kino: „HAMNET“

Über William Shakespeare wissen wir recht wenig. Sein Geburtsdatum ist nicht überliefert, und überhaupt ist sein Leben nur spärlich dokumentiert, was bei einem Mann, der Mitte des 16. Jahrhunderts lebte, weder Aristokrat war noch in Prozessakten oder Besitzurkunden erwähnt wurde, nichts Ungewöhnliches ist. Es führte aber auch dazu, dass seine Urheberschaft an seinen Theaterstücken immer mal wieder angezweifelt wurde. Doch das stört die Chinesin und Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao (NOMADLAND) nicht weiter. Sie erzählt uns eine erstaunlich konkrete und humanistische Familiengeschichte des berühmten Dichters, bei der es nicht um seine Biographie, sondern vielmehr um Verlust und Theater geht.

Immerhin ist Shakespeares Geburtsort gesichert: Und hier in Stratford-upon-Avon im Jahre 1580 beginnt die Geschichte, die Shakespeare als jungen Mann zeigt, der zwar völlig verarmt, dafür aber schwer verliebt ist. Bald schon heiratet er die hübsche Agnes, und bald schon sind sie nicht mehr allein. Drei Kinder machen ihre finanzielle Situation auch nicht leichter. Während es Shakespeare nach London ans Theater zieht, bleibt Agnes mit den Kindern daheim. Doch als dort die Pest zuschlägt, verlieren die beiden ihren Sohn Hamnet (altenglisch für Hamlet). Es kommt zu einem offenen Zerwürfnis. William geht wieder nach London und studiert sein erstes Stück ein, und Agnes will nichts mehr von ihm wissen. Dennoch verbreitet sich die Kunde von der Premiere seines ersten Theaterstücks im altehrwürdigen Globe-Theater bis nach Stratford-on-Avon. Vielleicht war Agnes einen Moment lang beeindruckt, doch als sie den Titel des Stücks “Hamnet” liest, ist sie rasend vor Wut. Wie kann er dem Stück den Namen seines verstorbenen Sohn geben? Agnes will William zur Rede stellen und fährt nach London, um sich das Stück anzusehen.

Die Theateraufführung ist der stärkste Teil des Films, für das die Regisseurin das alte Globe Theater an den Ufern der Themse detailgenau nachbauen ließ, um so die damalige Atmosphäre einzufangen und uns die Bedeutung des Theaters damals wie heute spüren zu lassen. Verhandelt werden große Themen. “Es geht um Liebe und Tod und darum, wie sich diese beiden grundlegenden menschlichen Erfahrungen durch Kunst und Geschichtenerzählen gegenseitig verstärken und transformieren können“, so die Regisseurin. Dabei bedient sie sich als Vorlage des gleichnamigen Romans von Maggie O’Farrell, der 2020 veröffentlicht wurde, euphorische Kritiken erhielt und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.

Schon im letzten Jahr hatte Desiree Nosbusch das Theaterstück “Poison” mit Tim Roth und Trine Dyrholm in den Hauptrollen als ihr Regiedebüt auf die Leinwand gebracht. Darin zeigt sie eindrucksvoll, warum Paare, die ein gemeinsames Kind verlieren, oft nicht wieder zusammenkommen. Es liegt an der Trauer, man kann einfach nicht gemeinsam trauern. Jeder trauert auf seine eigene Weise. Und so ist es auch bei William und Agnes und während der Aufführung wird Agnes klar, dass William hier seine Trauer verarbeitet hat und sie so mit anderen Mensch teilt, anderen Menschen, die Ähnliches erlebt haben Trost gibt und diesen Schicksalsschlag mit menschlicher Größe überwindet.

Mit dem Mut, Shakespeare einmal anders zu zeigen, setzt Chloé Zhao den vielen Shakespeare-Experten eine magische und weibliche Version entgegen, die sie in  großartigen Bildern mit einem begeisternden Ensemble so unmittelbar in Szene setzt, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Mitproduziert haben Sam Mendes und Steven Spielberg.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

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EINTRITT:
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Open-Air Kino: „VATERLAND“ – Premiere mit Gästen

Open-Air Kino: „VATERLAND“ – Premiere mit Gästen

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

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Open-Air Kino: „IN DIE SONNE SCHAUEN“

Open-Air Kino: „IN DIE SONNE SCHAUEN“

Kulturstaatlich gefördertes Kino aus Deutschland ist häufig vieles: grau und ernst, etwas steif und starr, unterkühlt und behäbig. Zudem sucht es meistens, unsere dunkle historische Vergangenheit zu bewältigen (und wie „gut“ diese Bildungsarbeit gelingt, lässt sich ja derzeit in Echtzeit beobachten …). Was man mit Kino aus Deutschland seltener assoziiert, sind Filme voller Zärtlichkeit und Poesie. Mascha Schilinski könnte nun gelingen, was zuletzt vielleicht Maren Ade vor rund einem Jahrzehnt mit „Toni Erdmann“ geschafft hat: dem deutschen Arthouse-Kino mit einer ganz eigenen, unverkennbaren Stimme neues Leben einzuhauchen. Ihr erst zweiter Spielfilm „In die Sonne schauen“ geht sanft unter die Haut und bohrt sich behutsam ins Gedächtnis – ein unvergesslicher, stiller Triumph des Subtilen.

Von der ersten Minute an liegt ein Schleier des Geheimnisvollen über dem abgeschiedenen Vierseitenhof in der Altmark, dessen Dunstkreis wir im Laufe der knapp zweieinhalb Stunden nie verlassen werden. Mit müheloser Kunstfertigkeit überblendet der Film an diesem Ort vier weibliche Schicksale in vier verschiedenen Epochen: Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er). Jede der vier Protagonistinnen – ob Kind, Jugendliche oder erwachsene Frau – ist Teil eines komplexen Familiengeflechts, in dem sich die Vergangenheit der jeweils anderen in Spuren wiederfindet. Alma macht die Entdeckung, dass sie nach ihrer viel zu jung verstorbenen Schwester benannt wurde, was sie glauben lässt, für dasselbe Schicksal prädestiniert zu sein. Erika wiederum verliert sich in einer Faszination für ihren Onkel, der als einbeiniger Invalide das Bett hütet. Die rastlose und lebenshungrige Angelika hingegen will ausbrechen aus der provinziellen Enge – für sie ist der Bauernhof ein Gefängnis. Und Nelly hat mit ihrer Familie gerade den Hof bezogen, als sie von einer lang unterdrückten Last der Vergangenheit heimgesucht wird.
Ob Badetage am See, feuchtfröhliche Familienfeste, Schäkern mit dem Nachbarjungen im Stroh oder Gutenachtküsse der Mutter beim Zubettgehen – hinter jeder dargestellten Idylle verbergen sich unausgesprochene Sehnsüchte, unterdrückte Begehren, streng gehütete Geheimnisse oder verdrängter Schmerz, die sich in versteckten Blicken oder leisen Gesten andeuten. Auch die sublime Kameraarbeit trägt ihren Teil dazu bei, dass sich schon von der ersten Szene an, in der Erika ihren (vermeintlich) schlafenden Onkel intim am von Schweiß genässten Bauchnabel berührt, eine unterschwellige Spannung aufbaut. Die Kamera macht uns zu heimlichen Beobachtenden – sie lässt uns durch Schlüssellöcher spähen oder unter Türspalten hindurchblicken, während akustisch immer wieder Brücken zwischen den Zeiten geschlagen werden, etwa durch das Summen einer Fliege, das zur wiederkehrenden Metapher allgegenwärtiger Vergänglichkeit wird.
Bereits mit ihrem zweiten Spielfilm ist Mascha Schilinski zu einer Virtuosin cineastischer Synästhesie gereift. Sie versteht es, große Themen und komplexe Gefühle mit den feinsinnigsten dramaturgischen Regungen auszudrücken. „In die Sonne schauen“ ist ein assoziativ-verrätseltes Meisterinnenwerk! Zuweilen schlägt es in den Bann mit der rauen Härte eines Michael Haneke. Meistens jedoch erzählt es mit entgrenzender Schwerelosigkeit von generationenübergreifenden Traumata, weiblicher Unterdrückung, familiärer Enge, Todessehnsucht und nicht zuletzt von der Flüchtigkeit des jetzigen Augenblicks.
Vollkommen zurecht wurde dieser große Wurf unter dem Vorsitz von Juliette Binoche in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

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Open-Air Kino: „MARTY SUPREME“

Open-Air Kino: „MARTY SUPREME“

Ein Film über Tischtennis in den 1950er Jahren. Kann man damit ein Publikum generieren? Timothée Chalamet kann es anscheinend, jedenfalls hat MARTY SUPREME  in Amerika schon 100 Mio Dollar eingespielt und zählt damit zu den Blockbustern. Für den umtriebigen Schauspieler, der seinen Fans immer etwas Neues bieten will,  ist dies jedenfalls mal wieder eine ganz andere Rolle.

Er spielt den Schuhverkäufer Marty, arbeitet in einem Hinterhof-Laden in Manhattan und für seinen Onkel, dem der Laden gehört, ist er längst ein Star. Einen besseren Verkäufer hatte er noch nie, doch Marty hat ganz andere Pläne. Er denkt den ganzen Tag nur an Tischtennis, träumt davon, Weltmeister zu werden und will unbedingt auf das nächste Turnier in London. Doch Talent alleine reicht nicht, auch nicht, dass er jede freie Minute trainiert, er braucht Geld und für einen Sport, der in New York verächtlich Ping Pong genannt wird, Geldgeber zu finden, ist nicht leicht. Aber geht nicht, gibt es für Marty nicht. Er zündet geradezu ein Feuerwerk an Ideen, um seinem Traum näherzukommen.

Er “leiht” sich Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter ebenso wie seine Freundin, schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Gwyneth Paltrow) ran, deren Ehemann (Kevin O’Leary) er gleichzeitig als Sponsor gewinnen will. Und tatsächlich schafft er es zum Turnier nach London, wo er sich allerdings dem japanischen Champion geschlagen geben muss. Der ist mit einem neuen Schläger mit Gummipolsterung angetreten, dessen Bälle schwer einzuschätzen sind. Marty verliert die Nerven und unterliegt knapp in einem dramatischen Endspiel.

Doch Verlieren ist nicht gerade Martys Stärke. Sein überschäumendes Temperament wird bei den Sportfunktionären gerne als Unsportlichkeit gewertet. Fortan hat er Probleme, fürs nächste Turnier zugelassen zu werden. Doch ‘Probleme’ ist Martys zweiter Vorname und auch als sein Sponsor abspringt, weil er mal wieder einen Skandal verursacht hat, ist das für ihn kein Grund aufzugeben.

Wieder zurück in New York wartet bereits die Polizei auf ihn, sein Onkel hat ihn wegen Diebstahls angezeigt und seine Freundin ist inzwischen hochschwanger. Zusammen mit einem Freund gelingt Marty die Flucht, sie steigen in einer wahren Bruchbude ab, wo Marty auf eine Weise mit dem Mafia-Boss Ezra in Kontakt kommt, wie wir es im Kino noch nicht gesehen haben. Marty erkennt trotz des ruppigen Erstkontaktes schnell die weiche Stelle des sonst so harten Gangsters. Die Odyssee geht also weiter, führt uns von der Lower East Side über London, Paris, Tokio bis Kairo und wieder zurück nach New York. Dabei entwickelt der Film ein Tempo, das dem der geschmetterten Tischtennisbälle gleichkommt und für permanente Atemlosigkeit sorgt.

Regisseur Josh Safdie entwickelte bereits als Kind eine Leidenschaft für Tischtennis, doch im New York der 1950er Jahre war man damit bestenfalls ein exzentrischer Außenseiter. Erst als seine Frau in einem Bookshop die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman fand, flammte seine Leidenschaft wieder auf und inspirierte ihn zu einem überbordenden Drehbuch, das eine Figur entstehen ließ, die über jede reale Vorlage hinauswuchs: Marty ist ehrgeizig und phantasievoll, egozentrisch und doch liebenswert, hartnäckig und begabt, ein Gauner und Romantiker zugleich. „Martys Glaube an seinen Traum beruht auf Selbstvertrauen – aber am Ende ist es der Glaube anderer an ihn, der wirklich zählt“, sagt Safdie, der bei seinem Protagonisten gleich an Timothée Chalamet denken musste. Den hatte er bei den Dreharbeiten zu YOU CAN CALL ME BY YOUR NAME kennengelernt. Seitdem sind die beiden befreundet: “Timothées Leidenschaft für seine Schauspielkarriere erinnerte mich an Martys Leidenschaft für Tischtennis”.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

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Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

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Open-Air Kino: „A SAD AND BEAUTIFUL WORLD“ – Premiere mit Gästen

Open-Air Kino: „A SAD AND BEAUTIFUL WORLD“ – Premiere mit Gästen

Mit A SAD AND BEAUTIFUL WORLD gelingt dem Regisseur Cyril Aris eine einzigartige Liebesgeschichte, die meisterhaft zwischen Lachen und Weinen wandert und einen unerschütterlichen Überlebensgeist verkörpert: Humor als Antwort auf eine Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Liebe in unruhigen Zeiten: Nino und Yasmina werden im selben libanesischen Krankenhaus, am selben Tag und nur Sekunden nacheinander geboren, ohne zu ahnen, dass sich ihre Lebenswege für immer miteinander verweben werden. Im ewigen Chaos Beiruts werden sie Kindheitsfreunde, verlieren sich aus den Augen, nur um sich Jahrzehnte später durch einen Zufall wiederzutreffen und Hals über Kopf zu verlieben. Nino betreibt mittlerweile das Restaurant seiner Familie mit ansteckender Lebensfreude, die desillusionierte Karrierefrau Yasmina würde am liebsten nach Europa auswandern. In ihrer Gegensätzlichkeit findet das Paar echte Seelenverwandtschaft. Als Yasmina aber unerwartet schwanger wird, erlebt ihre junge Liebe eine Zerreißprobe. Während Nino sein Vaterglück kaum fassen kann, plant Yasmina, das Land zum Wohl ihrer Tochter endgültig zu verlassen…


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Open-Air Kino: „DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE“

Open-Air Kino: „DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE“

Deutsch-deutsche Legendenbildung: Wunderbarer satirischer Abschluss des nach dem Dreh verstorbenen deutschen Kultregisseurs Wolfgang Becker (GOOD BYE, LENIN!), in dem es zwar irgendwie wieder um die DDR geht, aber dann doch ganz anders…

In den späten 2010er Jahren betreibt Micha eine erfolglose kleine Videothek in Berlin, in der er notgedrungen auch wohnt, als plötzlich ein Journalist bei ihm auf der Matte steht und ihn interviewen will: Wie sich herausstellt, interessiert den Medienmenschen die Videothek herzlich wenig, es geht um Michas Vergangenheit bei der Bahn in der DDR. Hier hat er einst eine Weiche falsch gestellt, wodurch ein ganzer Zug versehentlich in den Westen rollte, und das macht ihn in den Augen einer großen Illustrierten zum Helden, dessen Geschichte sie anlässlich des 30jährigen Mauerfalls unbedingt erzählen möchte. Anfangs wenig interessiert, lässt Micha sich vom Geld verlocken und, ehe er sich versieht, sitzt er in Talkshows und muss die vom Journalisten erfundene Lügengeschichte, in der er das Ganze von langer Hand geplant hatte, immer weiter ausbauen. Dabei lernt er auch Paula kennen, der er damals versehentlich zur Flucht verholfen hat, und zwischen ihnen funkt es gewaltig. Leider ist sie inzwischen Staatsanwältin und als solche ausgerechnet auf Hochstapler spezialisiert…

In seinem letzten Film widmet sich Wolfgang Becker noch einmal dem Themenkomplex seines größten Erfolges GOOD BYE, LENIN!, macht aber gottlob alles andere als einfach eine weitere DDR-Komödie, sondern beschäftigt sich ganz meta mit der Frage, wie wir die DDR eigentlich erzählen. Als Mediensatire erinnert sein Film dabei im besten Sinne an Helmut Dietls SCHTONK! (1992) über die gefälschen Hitler-Tagebücher im Stern. Hier wie dort bekommen die gewissenlosen Medienbetriebe, die einfach auf die schnelle große Story aus sind, selbstredend ihr Fett weg. Doch der Ton ist bei Becker versöhnlicher, trotz allem Augenzwinkern: Letztlich geht es hier auch um unsere Sehnsucht nach guten Geschichten, die einen Sinn stiften im Leben, fast egal, ob sie wahr sind oder nicht – eine Sehnsucht, die uns nicht zuletzt auch ins Kino treibt: “Wenn die Legende zur Tatsache geworden ist, druck die Legende,” heißt es in John Fords Westernklassiker DER MANN, DER LIBERTY VALANCE ERSCHOSS – ein Film, den Micha sicher auch kennt: Nicht umsonst betreibt er ausgerechnet eine Videothek und wird von vornherein als Filmnerd eingeführt, und nicht umsonst spielt auch Becker auf allen Ebenen mit Filmklischees: vom märchenhaften Off-Erzähler, der zu erkennbarer Modelleisenbahn am Anfang die Vorgeschichte erzählt, bis hin zum kitschigen Happy End, das Becker formvollendet humorvoll dekonstruiert (wobei er die zentrale Nebenrolle sogar selber spielt).

Neben ihm und dem zuverlässig charmant verkaterten Charly Hübner in der Hauptrolle, gibt sich eine ganze Reihe deutscher Stars die Ehre, die zum Teil nicht zuletzt durch seine Filme bekannt geworden sind, fast wie um ihn zu verabschieden: Christiane Paul als anlehnungsbedürftige Staatsanwältin, Jürgen Vogel als Regisseur eines Werbespots für Veggie-Würstchen, Daniel Brühl als Micha-Darsteller in der geplanten Serie, aber auch Thorsten Merten als frustrierter Alt-Linker und Peter Kurth als abgebrühter Ex-Stasi-Mann. Sie alle machen den Film zu einer großen deutschen Komödie mit Tiefgang.

Zum Start des Films und zum Tod von Wolfgang Becker zeigen wir eine kleine Werkschau im Metropol (klick).

Eindrücke von der Sondervorstellung mit Charly Hübner im Cinema gibt es hier (klick).


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

Open-Air Kino: „DAS DRAMA – Noch mal auf Anfang“

Open-Air Kino: „DAS DRAMA – Noch mal auf Anfang“

Die Buchhändlerin Emma (Zendaya) und der Museumsdirektor Charlie (Robert Pattinson) aus London wirken wie das perfekte Paar. Doch je näher ihre Traumhochzeit rückt, desto deutlicher zeigen sich die Risse – und stellen die Vorstellung von Liebe in unserer Zeit infrage. Eine unerwartete Enthüllung wirft nicht nur die Hochzeitsplanung aus der Bahn, sondern alles, was sie übereinander zu wissen glauben.

Der norwegische Regisseur Kristoffer Borgli, bekannt für die Tragikomödie SICK OF MYSELF und sein englischsprachiges Debüt DREAM SCENARIO, bewegt sich auch in seinem dritten Spielfilm wieder zwischen den Tonlagen. DAS DRAMA verbindet Elemente aus Liebesfilm, RomCom, schwarzer Komödie und Psychodrama und bleibt dabei bewusst schwer einzuordnen – genau darin liegt der Reiz seiner Filme und macht ihn zu einem spannenden Filmschaffenden der Gegenwart.
Mit Robert Pattinson und Zendaya erstmals gemeinsam vor der Kamera, ist das Interesse entsprechend groß. Viel ist über den Film noch nicht bekannt, die Erwartungen sind trotzdem hoch – auch, weil auf DAS DRAMA mit DUNE 3 und DIE ODYSSEE zwei weitere Großprojekte folgen, in denen die beiden auf der großen Leinwand zu sehen sein werden. Schon länger liegt ein besonderer Fokus auf ihrem Zusammenspiel – ähnlich wie im vergangenen Jahr bei Pattinson und Jennifer Lawrence mit ihrem Film DIE MY LOVE.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

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Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

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