Open Air Kino: „Surffilmnacht: tba“

Open Air Kino: „Surffilmnacht: tba“

 


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

GoldMucke Sommer Edition: TELUXE (Blues, Rock, Folk, Hip-Hop, Country und Dark Americana)

GoldMucke Sommer Edition präsentiert TELUXE (Blues, Rock, Folk, Hip-Hop, Country und Dark Americana) im VierLinden Open-Air in Düsseldorf.
präsentiert von THE DORF, The Pick und Rausgegangen Düsseldorf.
Datum: Do. 30.07.2026
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25 Euro VVK + Gebühren / 30 Euro AK
TELUXE
TEX BRASKET, ehemals obdachloser Straßenmusiker und mittlerweile Sänger von SLIME, verleiht mit seiner unverwechselbaren Stimme und den ehrlichen Texten dem deutschen Punk ein neues Gesicht.
Lucas, Gründungsmitglied, Texter, Sänger und Gitarrist der Hamburger Band LIEDFETT, ist ebenfalls Solokünstler und seit 15 Jahren fester Bestandteil der deutschsprachigen Musikszene.
Tex und Lucas trafen sich durch Zufall, und eine durchfeierte Nacht vor einem Hotel reichte aus, um Teluxe ins Leben zu rufen. Ihre gemeinsame Liebe zur handgemachten und direkten Musik verband die beiden von Beginn an.
Das Debüt-Album Der Wind ist mit uns! ist genreübergreifend: Es bewegt sich zwischen Blues, Rock, Folk, Hip-Hop, Country und Dark Americana – durchdrungen von einer kräftigen Prise Punk-Attitüde. Das Ergebnis: ehrliche und handgemachte Musik, die ohne viel Erklärung auskommt.

GoldComedy – Open-Air Edition – Der Hotspot für frische Comedy in Düsseldorf!

GoldComedy – Open-Air Edition – Der Hotspot für frische Comedy in Düsseldorf!🎤✨

Erlebt Stars, die Neues ausprobieren, und schaut Newcomern bei ihren ersten Schritten auf der Bühne zu. Durch den Abend führt euch der charismatische Tim Perkovic – der perfekte Guide für einen unvergesslichen Abend voller Lachen!

Verbringt mit Freunden einen tollen Abend in einzigartiger Atmosphäre – mehr Comedy geht nicht!🥇

Unsere Comedians bringen euch bei dieser Mixed-Show garantiert zum Lachen!

Was ist eine MixedShow? Im Gegensatz zu einem Open-Mic, bei dem wirklich jeder die Chance bekommt witzig zu sein, werden für eine Comedy-Mixed-Show erfahrenere Comedians gebucht, die ihr bestes Material präsentieren.

Wann?
📅 Sonntag, 26.07.2026

Wo?
📍 VierLinden Open-Air Düsseldorf

Ablauf:
⏰ Einlass: 18 Uhr
🎭 Show-Beginn: 19 Uhr

Eintrittspreise:
💸 Early Bird Tickets: 14 € zzgl. Gebühren
💸 Standard Tickets: 16 € zzgl. Gebühren
💸 Abendkasse: 19 €

TICKETS hier entlang!

OFF Stage Sessions mit JONNY MAHORO – Open Air

Die OFF Stage Session geht in die dritte Runde mit JONNY MAHORO!!?!?!!

Auch diese mal verzichten wir wieder vollständig auf Bühne, Fotograben und klassische Konzertaufbauten. Die Künstler:innen stehen direkt bei euch im Publikum – ohne Absperrungen, ohne Distanz. So entsteht ein einmaliges Live-Gefühl, das bisher in dieser Form nicht möglich war. Um diese Stimmung zu erzeugen, sind eigene Foto- und Videoaufnahmen untersagt. Nicht, um etwas zu verbieten, sondern um ein echtes Live-Erlebnis zu schaffen und den Fokus zu 100% auf dem Artist zu haben.

Wir alle kennen es doch zu gut: Man ist auf einem Konzert, stellt sich extra so, dass man durch einen Spalt die Bühne sehen kann, nur um dann bei Konzertbeginn alles durch den Bildschirm der Personen vor einem zu sehen (Okay, außer du bist sehr groß, dann kennst du das wahrscheinlich nicht).

Bei uns ist das anders! Aber fangen wir mal von vorne an:

OFF Stage macht Konzerte wieder zu dem, was sie mal waren: ein einzigartiges Erlebnis im Jetzt, ganz ohne Ablenkung. Dabei liegt der Fokus wieder ganz auf deinem Lieblingsartist und der Musik. Fast so als wärst du bei der Bandprobe live dabei.
Diesen intimen Raum schaffen wir durch den Verzicht auf eine klassische Bühne und herkömmliche Konzertaufbauten.
Und natürlich durch das Verbot von eigenen Bild- und Tonaufnahmen. So entsteht ein Konzertformat, dass durch Nähe und Präsenz eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

Damit aber wenigstens ein bisschen was vom Konzert eingefangen wird, entsteht zu jeder Show ein Livemitschnitt einiger Songs, die später auf YouTube veröffentlicht werden.

Wenn du bis hier hin gekommen, ist es jetzt an der Zeit dein Ticket zu holen. 🙂

Sei lieber schnell, denn wir haben nur eine kleine Anzahl an Tickets.

TICKETS

Wichtiger Hinweis

Bei OFF Stage handelt es sich um eine Live-Videoproduktion.
Durch den Kauf eines Tickets erklärt sich der/die Ticketinhaber:in damit einverstanden, dass im Rahmen der Veranstaltung Bild- und Tonaufnahmen ihrer Person im Rahmen der Veranstaltung entstehen und veröffentlicht werden dürfen. Bei Ticketinhaber:innen unter 16 Jahren ist zwingend die schriftliche Zustimmung eines Erziehngsberechtigten durch dieses Formulars erforderlich. Liegt bei einem Minderjährigen Ticketinhaber:in diese nicht vor, wird der Zutritt verweigert.

Eine Stornierung oder Umtausch von Tickets ist leider nicht möglich.

GoldMucke Sommer Edition: CURSE (HipHop)

GoldMucke Sommer Edition präsentiert CURSE (HipHop) zum zweiten Mal nach 2022 LIVE im VierLinden Open-Air in Düsseldorf.
präsentiert von THE DORF, The Pick und Rausgegangen Düsseldorf.
Datum: Do. 27.08.2026
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 43 Euro VVK + Gebühren / 50 Euro AK
CURSE

„Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines neuen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht.

Allen voran mit der eindrucksvollen Discographie eines Vierteljahrhunderts, bestehend aus mittlerweile acht Soloalben, darunter „Feuerwasser“, „Von Innen nach Außen oder „Freiheit“ – die allesamt nicht nur gezeigt haben, dass Rap nicht nur Selbstbeweihräucherung, sondern auch die Auseinandersetzung mit sich heißen kann. Auch und mehr denn je auf „Unzerstörbarer Sommer“, dem neuen und neunten Album von Curse. Es ist das erste musikalische Lebenszeichen auf Albumlänge seit „Die Farbe von Wasser“ mit dem Curse 2018 auf Platz 2 der deutschen Charts einstieg.

Sofort erkannt an der Stimme. Nach knapp 6,5 Jahren droppt die wohl prägnanteste Stimme im Rap Business seine langerwartete 1.Single „Die Stimme“. Curse hat sich Zeit genommen und in einer Kollaboration mit den Hitnapperz, Wombeats & J-JD /OMG Whatabeat den ersten Aufschlag für sein langerwartetes neues Album zu platzieren. Die Stimme ist zurück.

Open-Air Kino: „SENTIMENTAL VALUE“

Open-Air Kino: „SENTIMENTAL VALUE“

Mit DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT sorgte Joachim Trier vor vier Jahren für Aufsehen in Cannes und seine Hauptdarstellerin gewann eine Silberne Palme. Dieses Jahr kehrte er mit SENTIMENTAL VALUE zurück, ein intensives Familiendrama in Bergman’scher Tradition, wieder mit Renate Reinsve in der Hauptrolle und an ihrer Seite ein Stellan Skarsgard in Bestform.

Im Mittelpunkt steht eine gutbürgerliche Familienvilla in Oslo, in der schon viele Generationen der hier beschriebenen Familie Borg gelebt haben. In einer Rückblende stellt Nora es in einem Schulaufsatz vor. Das Haus beobachtet das Kommen und Gehen der Familienmitglieder, bietet allen Obdach, erlebt alle Familienkatastrophen und hüllt sich in Verschwiegenheit. Nora ist die ältere Schwester von Agnes und erscheint als ihre Beschützerin. Zurück in der Jetztzeit richten sie gerade eine Gedenkfeier für ihre nach langer Krankheit verstorbene Mutter aus. Die beiden Schwestern halten sich wacker, scheinen aber ihre Rolle getauscht zu haben. Agnes hat geheiratet und einen neunjährigen Sohn, sie ist der Ankerpunkt der Familie geworden, steht für Verlässlichkeit und organisiert nicht nur die Trauerfeier. Ganz nebenbei steht sie ihrer Schwester zur Seite, die am hiesigen Theater spielt. Sie erscheint labil, zergeht vor Lampenfieber vor jedem Auftritt, um anschließend auf der Bühne zu glänzen. Ihr gelingt es, aus ihrer Trauer und Unsicherheit eine ungemeine Bühnenpräsenz zu schaffen.

Irgendwie scheint das Familiäre-Gleichgewicht im Lot, wie fragil es ist, zeigt sich, als Gustav (Stellan Skarsgard), ihr Vater, plötzlich im Raum steht. Er hat Frau und Töchter vor vielen Jahren verlassen und ist ein bekannter Filmregisseur geworden. Gustav will nicht kondolieren, sondern sieht die Zeit gekommen, wieder Anschluss zu seinen Töchtern zu suchen, insbesondere zu Agnes, der er ein Drehbuch auf den Leib geschrieben hat und nun mit ihr verfilmen will. Doch so einfach ist das nicht, hat er doch seine Töchter mit seiner jahrelangen Abwesenheit schwer verletzt. Agnes will ihn nicht sehen, eine Eiseskälte hält die Familienmitglieder auf Abstand.

“Es geht um die Schwierigkeit, in engen Beziehungen miteinander zu kommunizieren, darum, die Sprache zu finden, die uns fehlt, um uns mitzuteilen, und zu versuchen, uns in engen Beziehungen gesehen zu fühlen“, so Trier in Cannes. „Ich interessiere mich für ein Kino der Intimität, das sich dem menschlichen Gesicht nähert und die menschliche Erfahrung auf ehrliche Weise betrachtet. Durch das Chaos, das Nora repräsentiert, und die Stille, die Agnes repräsentiert, können beide Welten auf ihre eigene Weise etwas Menschliches vermitteln.“

Bevor man sich wieder einander annähern kann, wäre vielleicht erstmal eine Entschuldigung fällig gewesen. Es dauert den ganzen Film, bis klar wird, dass diese Entschuldigung in Form des Drehbuches die ganze Zeit auf dem Tisch liegt, nur niemand will es lesen. Als es Agnes am Ende dann doch tut, wird klar, dass es bestimmte Dinge gibt, die man nicht in Worte fassen kann, aber Kunst, Film und Literatur sind eine Möglichkeit, sie auszudrücken.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

TICKETS und Filmbeschreibungen inkl. Trailer aller Filme: www.filmkunstkinos.de

Open-Air Kino: „NO OTHER CHOICE“

Open-Air Kino: „NO OTHER CHOICE“

Mit NO OTHER CHOICE bestätigt Park Chan-wook (“Oldboy”, “Die Taschendiebin”) einmal mehr seinen Rang als einer der aufregendsten Autorenfilmer Südkoreas. In einer Liga mit Bong Joon-ho (“Parasite”) verbindet er gesellschaftsrelevante Themen mit stilistischer Virtuosität und schwarzem Humor. Sein neuer Film ist eine ebenso böse wie elegante Groteske: ein präzise komponiertes Spiel mit dem Absurden, das visuell überwältigt und zugleich genüsslich sticht.

Im Zentrum steht Man-su, grandios verkörpert von Lee Byung-hun (“Squid Game”), der eine scheinbar tadellose Mittelschichtsexistenz führt – bis künstliche Intelligenz seinen Arbeitsplatz überflüssig macht. Was folgt, ist ein langsamer, schmerzhafter Abstieg: Erst verschwinden kleine Luxusgüter aus dem Alltag, dann größere Sicherheiten, schließlich droht der Verlust des Hauses, das einst den Erfolg symbolisierte. Parks Film entwickelt aus dieser Ausgangslage eine ebenso makabre wie überraschend komische Dynamik. Wenn Man-su erkennt, dass nicht der Jobmangel, sondern die Konkurrenz das eigentliche Hindernis ist, schlägt die Geschichte eine radikale, unvorhersehbare Richtung ein.
NO OTHER CHOICE  ist damit weit mehr als eine Satire auf Automatisierung und Leistungsdruck. Es ist ein wildes, kompromissloses Kinoerlebnis nahe an der Farce, das sein Publikum zugleich zum Lachen und zum Zusammenzucken bringt. Nach der gefeierten Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2025 wirkt dieser Film wie ein Werk, das schon im Moment seines Erscheinens Kultstatus beansprucht: provokant, verstörend und von einer Handschrift, die unverkennbar Park Chan-wook gehört. Er inszeniert mit scharfem Blick und bitterem Witz eine Welt, in der moralische Gewissheiten genauso brüchig sind wie die gesellschaftlichen Versprechen, auf denen sie beruhen.
Doch Park Chan-wook erweist sich in NO OTHER CHOICE nicht nur als scharfsinniger Chronist moderner Verwerfungen, sondern auch als bekennender Cineast. Seit jeher gilt er als großer Verehrer Alfred Hitchcocks, und auch hier sind die Spuren dieser Leidenschaft deutlich zu erkennen. Tonal erinnert der Film weniger an die klassischen Suspense-Thriller der frühen Jahre als vielmehr an Hitchcocks späten Werke wie „Frenzy“ und „Familiengrab“: eine Mischung aus schwarzem Humor, moralischer Kälte und einer fast genüsslichen Grausamkeit, die das Publikum gleichermaßen amüsiert wie verstört. Auch Park inszeniert Mord und Abgrund nicht als reines Schockmoment, sondern als bitterironischen Kommentar auf eine aus den Fugen geratene Welt.
Diese präzise kontrollierte Grausamkeit verbindet Park Chan-wook zudem mit einem anderen prominenten Bewunderer: Quentin Tarantino. Dessen Wertschätzung erklärt sich vor allem aus der gemeinsamen Liebe zu minutiös konstruierten Sequenzen. Wie Tarantino denkt auch Park in Szenen, die bis ins kleinste Detail durchgeplant sind – formal verspielt, rhythmisch exakt und voller Verweise auf die Filmgeschichte. Gleichzeitig erschöpfen sich diese Momente nie im bloßen Zitieren: Aus bekannten Versatzstücken entsteht etwas radikal Eigenständiges, das mit enormer Energie und überraschender Wucht auf die Leinwand drängt.
Gerade in NO OTHER CHOICE  zeigt sich diese Handschrift besonders deutlich. Park nutzt sämtliche filmischen Mittel – Bildkomposition, Montage, Musik und Timing –, um Sequenzen zu schaffen, die zugleich vertraut und vollkommen neu wirken. So steht der Film nicht nur in einer Traditionslinie mit Hitchcock, sondern behauptet selbstbewusst seinen Platz im zeitgenössischen Kino: als Werk eines Regisseurs, der die Geschichte des Mediums kennt, liebt und sie immer wieder neu erfindet.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
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Open-Air Kino: „HAMNET“

Open-Air Kino: „HAMNET“

Über William Shakespeare wissen wir recht wenig. Sein Geburtsdatum ist nicht überliefert, und überhaupt ist sein Leben nur spärlich dokumentiert, was bei einem Mann, der Mitte des 16. Jahrhunderts lebte, weder Aristokrat war noch in Prozessakten oder Besitzurkunden erwähnt wurde, nichts Ungewöhnliches ist. Es führte aber auch dazu, dass seine Urheberschaft an seinen Theaterstücken immer mal wieder angezweifelt wurde. Doch das stört die Chinesin und Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao (NOMADLAND) nicht weiter. Sie erzählt uns eine erstaunlich konkrete und humanistische Familiengeschichte des berühmten Dichters, bei der es nicht um seine Biographie, sondern vielmehr um Verlust und Theater geht.

Immerhin ist Shakespeares Geburtsort gesichert: Und hier in Stratford-upon-Avon im Jahre 1580 beginnt die Geschichte, die Shakespeare als jungen Mann zeigt, der zwar völlig verarmt, dafür aber schwer verliebt ist. Bald schon heiratet er die hübsche Agnes, und bald schon sind sie nicht mehr allein. Drei Kinder machen ihre finanzielle Situation auch nicht leichter. Während es Shakespeare nach London ans Theater zieht, bleibt Agnes mit den Kindern daheim. Doch als dort die Pest zuschlägt, verlieren die beiden ihren Sohn Hamnet (altenglisch für Hamlet). Es kommt zu einem offenen Zerwürfnis. William geht wieder nach London und studiert sein erstes Stück ein, und Agnes will nichts mehr von ihm wissen. Dennoch verbreitet sich die Kunde von der Premiere seines ersten Theaterstücks im altehrwürdigen Globe-Theater bis nach Stratford-on-Avon. Vielleicht war Agnes einen Moment lang beeindruckt, doch als sie den Titel des Stücks “Hamnet” liest, ist sie rasend vor Wut. Wie kann er dem Stück den Namen seines verstorbenen Sohn geben? Agnes will William zur Rede stellen und fährt nach London, um sich das Stück anzusehen.

Die Theateraufführung ist der stärkste Teil des Films, für das die Regisseurin das alte Globe Theater an den Ufern der Themse detailgenau nachbauen ließ, um so die damalige Atmosphäre einzufangen und uns die Bedeutung des Theaters damals wie heute spüren zu lassen. Verhandelt werden große Themen. “Es geht um Liebe und Tod und darum, wie sich diese beiden grundlegenden menschlichen Erfahrungen durch Kunst und Geschichtenerzählen gegenseitig verstärken und transformieren können“, so die Regisseurin. Dabei bedient sie sich als Vorlage des gleichnamigen Romans von Maggie O’Farrell, der 2020 veröffentlicht wurde, euphorische Kritiken erhielt und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.

Schon im letzten Jahr hatte Desiree Nosbusch das Theaterstück “Poison” mit Tim Roth und Trine Dyrholm in den Hauptrollen als ihr Regiedebüt auf die Leinwand gebracht. Darin zeigt sie eindrucksvoll, warum Paare, die ein gemeinsames Kind verlieren, oft nicht wieder zusammenkommen. Es liegt an der Trauer, man kann einfach nicht gemeinsam trauern. Jeder trauert auf seine eigene Weise. Und so ist es auch bei William und Agnes und während der Aufführung wird Agnes klar, dass William hier seine Trauer verarbeitet hat und sie so mit anderen Mensch teilt, anderen Menschen, die Ähnliches erlebt haben Trost gibt und diesen Schicksalsschlag mit menschlicher Größe überwindet.

Mit dem Mut, Shakespeare einmal anders zu zeigen, setzt Chloé Zhao den vielen Shakespeare-Experten eine magische und weibliche Version entgegen, die sie in  großartigen Bildern mit einem begeisternden Ensemble so unmittelbar in Szene setzt, dass dem Zuschauer ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Mitproduziert haben Sam Mendes und Steven Spielberg.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
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Open-Air Kino: „VATERLAND“ – Premiere mit Gästen

Open-Air Kino: „VATERLAND“ – Premiere mit Gästen

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

EINTRITT:
Regulär: 13,00 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

Aufpreis bei Überlänge:

ab 130 Min. 0,50 Euro
ab 140 Min. 1,00 Euro
ab 150 Min. 1,50 Euro
ab 165 Min. 2,00 Euro
ab 180 Min. 2,50 Euro

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Open-Air Kino: „IN DIE SONNE SCHAUEN“

Open-Air Kino: „IN DIE SONNE SCHAUEN“

Kulturstaatlich gefördertes Kino aus Deutschland ist häufig vieles: grau und ernst, etwas steif und starr, unterkühlt und behäbig. Zudem sucht es meistens, unsere dunkle historische Vergangenheit zu bewältigen (und wie „gut“ diese Bildungsarbeit gelingt, lässt sich ja derzeit in Echtzeit beobachten …). Was man mit Kino aus Deutschland seltener assoziiert, sind Filme voller Zärtlichkeit und Poesie. Mascha Schilinski könnte nun gelingen, was zuletzt vielleicht Maren Ade vor rund einem Jahrzehnt mit „Toni Erdmann“ geschafft hat: dem deutschen Arthouse-Kino mit einer ganz eigenen, unverkennbaren Stimme neues Leben einzuhauchen. Ihr erst zweiter Spielfilm „In die Sonne schauen“ geht sanft unter die Haut und bohrt sich behutsam ins Gedächtnis – ein unvergesslicher, stiller Triumph des Subtilen.

Von der ersten Minute an liegt ein Schleier des Geheimnisvollen über dem abgeschiedenen Vierseitenhof in der Altmark, dessen Dunstkreis wir im Laufe der knapp zweieinhalb Stunden nie verlassen werden. Mit müheloser Kunstfertigkeit überblendet der Film an diesem Ort vier weibliche Schicksale in vier verschiedenen Epochen: Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er). Jede der vier Protagonistinnen – ob Kind, Jugendliche oder erwachsene Frau – ist Teil eines komplexen Familiengeflechts, in dem sich die Vergangenheit der jeweils anderen in Spuren wiederfindet. Alma macht die Entdeckung, dass sie nach ihrer viel zu jung verstorbenen Schwester benannt wurde, was sie glauben lässt, für dasselbe Schicksal prädestiniert zu sein. Erika wiederum verliert sich in einer Faszination für ihren Onkel, der als einbeiniger Invalide das Bett hütet. Die rastlose und lebenshungrige Angelika hingegen will ausbrechen aus der provinziellen Enge – für sie ist der Bauernhof ein Gefängnis. Und Nelly hat mit ihrer Familie gerade den Hof bezogen, als sie von einer lang unterdrückten Last der Vergangenheit heimgesucht wird.
Ob Badetage am See, feuchtfröhliche Familienfeste, Schäkern mit dem Nachbarjungen im Stroh oder Gutenachtküsse der Mutter beim Zubettgehen – hinter jeder dargestellten Idylle verbergen sich unausgesprochene Sehnsüchte, unterdrückte Begehren, streng gehütete Geheimnisse oder verdrängter Schmerz, die sich in versteckten Blicken oder leisen Gesten andeuten. Auch die sublime Kameraarbeit trägt ihren Teil dazu bei, dass sich schon von der ersten Szene an, in der Erika ihren (vermeintlich) schlafenden Onkel intim am von Schweiß genässten Bauchnabel berührt, eine unterschwellige Spannung aufbaut. Die Kamera macht uns zu heimlichen Beobachtenden – sie lässt uns durch Schlüssellöcher spähen oder unter Türspalten hindurchblicken, während akustisch immer wieder Brücken zwischen den Zeiten geschlagen werden, etwa durch das Summen einer Fliege, das zur wiederkehrenden Metapher allgegenwärtiger Vergänglichkeit wird.
Bereits mit ihrem zweiten Spielfilm ist Mascha Schilinski zu einer Virtuosin cineastischer Synästhesie gereift. Sie versteht es, große Themen und komplexe Gefühle mit den feinsinnigsten dramaturgischen Regungen auszudrücken. „In die Sonne schauen“ ist ein assoziativ-verrätseltes Meisterinnenwerk! Zuweilen schlägt es in den Bann mit der rauen Härte eines Michael Haneke. Meistens jedoch erzählt es mit entgrenzender Schwerelosigkeit von generationenübergreifenden Traumata, weiblicher Unterdrückung, familiärer Enge, Todessehnsucht und nicht zuletzt von der Flüchtigkeit des jetzigen Augenblicks.
Vollkommen zurecht wurde dieser große Wurf unter dem Vorsitz von Juliette Binoche in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.


Die Düsseldorfer Filmkunstkinos sind zu Gast im VierLinden Open-Air. Gegen Abend, bei einsetzender Dunkelheit, wird die moderne Leinwand aufgepumpt. Genießen Sie nach Sonnenuntergang das einmalige Gefühl von Open Air Kino im gemütlichen Ambiente im Südpark. Ausgesuchte Top–Filme unter sternklarem Sommerhimmel!

Wir spielen übrigens bei „fast“ jedem Wetter: Ausnahmen sind Dauerregen und Gewitter- und Unwetterwarnung. Da ist uns die Sicherheit der Gäste wichtiger.

In diesen Zweifelsfällen informieren Sie sich bitte unter Tel.: 0211 / 7213134 oder ab 18.00 Uhr im Metropol (0211 / 349709).

Einlass: ab 19 Uhr
Filmbeginn: ca. 21.30 Uhr 

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Ermäßigt: 11,00 Euro mit dem Gilde–Pass. (Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde-Pass.)

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ab 150 Min. 1,50 Euro
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